Danke

Jetzt haben wir genug setzen lassen, was da am Samstag geschehen ist, und wollen uns nochmal ganz riesengroß bei euch bedanken!

Als wir die gesamte Route noch einmal abgelaufen sind, um eventuelle Spuren zu beseitigen, trauten wir unseren Augen kaum: denn alle Orte waren nahezu unversehrt und das Aufräumen war eher ein angenehmer Spaziergang. Danke, dass ihr unsere Bitte um Achtsamkeit so ernst genommen habt, genau dadurch kann die Kurzfilmwanderung wieder stattfinden.

Wir danken euch auch für die aufmerksamen Stunden, den herzlichen Applaus nach jedem Film, für die schweren Hüte, 700 Homepageaufrufe, 60 Newsletter-Anmeldungen und die angenehme Atmosphäre vor, während und nach der Wanderung.

Dank auch an zahlreiche beeindruckende und wunderbare Filmeinsendungen und an die FilmemacherInnen, die den Weg auf sich genommen haben, um dabei zu sein. Und natürlich Dank an all jene Menschen, die die Kurzfilmwanderung überhaupt erst möglich gemacht haben: der Stiftung Meyersche Häuser, dem Eisenbahnmuseum und der Taborkirchgemeinde für ihr Vertrauen und ihre Offenheit, Marian Reinig für Design der Programmhefte und der Website, Arnold für die super leckere Lavendel Limo und seinen Getränkewagen im Allgemeinen, Niklas für die Technik, Leo für die Hilfe beim Bau des Kurzfilmwanderungs-Wagens, dem Erythrosin für den Beamer und Markus für das leckere Essen für das Picknick mit den FilmemacherInnen und natürlich allen anderen Menschen, die uns auf irgendeine Weise unterstützt haben.

Die Endorphine reichen jetzt erstmal bis zum nächsten Jahr, ganz sicher.

In den kommenden Tagen werden die Informationen zu den Filmen und den Orten auf die Website gestellt und auch unser wunderschönes Programmheft, schaut also gerne nochmal vorbei. Da manche aus unserem Team leider Leipzig verlassen, suchen wir noch nach Leuten, die Lust haben die Kurzfilmwanderung nächstes Jahr mit uns zu gestalten. Meldet euch gerne!

Von Film zu Film durch die Nacht

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Was bisher geschah

Hier findest du alle Infos zu den bisherigen Wanderungen und alle Filme in der chronologischen Übersicht

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Du willst dich engagieren

Dann bist du hier genau richtig — wir brauchen immer helfende Hände zur erweiterung unseres Teams

Die Kurzfilmwanderung existiert seit 2014 und ist als Teilprojekt des Vereins Stadtkarawane e.V. entstanden. Der Verein schafft Begegnungen zwischen Menschen, die sonst vielleicht nie stattgefunden hätten; um das kennenzulernen, was eine Stadt vor allem ausmacht: die Menschen, die sie gestalten und bewohnen. In den letzten Jahren ist die Kurzfilmwanderung zu einem eigenständigen Projekt geworden, welches vom Kulturverein des Hausprojektes Wurze, dem Stadtteilladen Wasserschaden e.V., unterstützt wird.

Kurzfilm

Die Kurzfilmwanderung als Plattform verbindet die Vielfältigkeit des Kurzfilms mit der Spontanität des urbanen Raums. Insbesondere nichtkommerzielle Filmemachende sollen die Gelegenheit bekommen ihre Werke zu zeigen und so Inhalte, Formen oder Eindrücke zu teilen, von denen sie selbst begeistert sind und die sie wichtig finden. Die kurzzeitig zum Freilichtkino verwandelte Stadt fordert so einen direkten Dialog zwischen MacherInnen und BetrachterInnen.
Der Kurzfilm ist als Medium allgemein kommerziell selten erfolgreich, somit aufgrund seiner Form oft marginalisiert und findet daher in der analogen Öffentlichkeit selten seinen Platz. Unser Anliegen ist es gerade die Filme zeigen, die zwischen verstaubten Festplatten und ergrauten Videokanälen zu verschwinden drohen.

Das kuratorische Konzept der Kurzfilmwanderung ist bewusst offen gehalten. Es geht uns darum die freie Vorstellungskraft der ZuschauerInnen zu inspirieren, ohne sie in eine festgelegte Richtung zu lenken. Das Genre der gezeigten Filme ist deshalb ebenso wenig ausschlaggebend wie ihre Entstehungsart. Der Wanderung eigen bleibt ihr Fokus auf Vielfalt und Überraschung. Ihr spontaner und mobiler Charakter beugt ein klar kalkulierbares Programm vor: Weder die genauen Vorführorte, noch das Filmprogramm werden im Vorhinein verraten. Es geht darum, sich gemeinsam etwas Unbekanntem auszusetzen. Das Publikum muss sich auf das Überraschungsmoment einlassen, die Kontrolle abgeben. Vorurteile, wie sie etwa in ästhetischen Vorlieben bestehen, sollen so an Einfluss verlieren. Die geforderte Offenheit zur unvorbereiteten Wahrnehmung und Reaktion soll einen unvoreingenommenen Dialog provozieren.

Unser Ziel ist es, Kultur für alle zugänglich zu machen. Somit ist es unser implizites Anliegen, Kultur als materielles Gut in Frage zu stellen. Das Festival ist vollständig unkommerziell. Die Teilnahme ist unentgeltlich, wer möchte kann einen kleinen, frei wählbaren Betrag zur Deckung der Unkosten spenden. Somit ist es jederzeit möglich zur Kurzfilmwanderung dazuzukommen oder sie zu verlassen.

Wanderung

Durch das Projizieren der Filme an öffentlichen Orten des Stadtgebiets, entsteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit unbekannte Orte Leipzig kennen zu lernen oder schon bekannte Stadträume neu zu entdecken. Auch möchten wir Ideen provozieren, wie öffentliche Räume alternativ genutzt und gestaltet werden können. Die gemeinsame Neuentdeckung der Stadt im Rahmen der Wanderung birgt die Chance eines offenen Miteinanders und neuer Begegnung. Das Konzept der Kurzfilmwanderung fördert somit die Auseinandersetzung mit der Stadt als gestaltbaren Raum.

Die Wanderung selbst, also der gemeinsame Spaziergang des Publikums von einem Vorführort zum nächsten, bildet zeitlich ganz unmittelbar eine Kommunikationsplattform: Während des miteinander Gehens können BesucherInnen und Filmemachende miteinander in Dialog treten, Eindrücke, Meinungen, Gedanken und Fragen zu dem Gerade Erlebten direkt geteilt und diskutiert werden.

Viele Stunden freiwilliger, unentgeltlicher Arbeit ermöglichen die Kurzfilmwanderung. Sofern durch die Spenden über die Deckung der Kosten für Technik und Anreiseunterstützung für Filmemachende finanzielle Mittel übrig sind, werden sie als symbolische Aufwandsentschädigung unter denjenigen, die am meisten Zeit und Energie in die organisatorische Umsetzung der Kurzfilmwanderung gesteckt haben, aufgeteilt. Innerhalb der Gruppe gibt es keine Hierarchien – jede/r soll nur das machen, worauf er/sie Lust hat und nur soviel, wie mit Spaß zu schaffen ist. Entscheidungen werden im Konsens getroffen.

Letzte Vorbereitungen am Technikwagen
Kernteam

Johanna Penzlin,
Kevin Luhn,
Marie Sünnemann

Grafik und Logo

Marian Reinig

Webentwicklung, Hosting

rokito

Dank an

Das Japanische Haus,
Die Autodidaktische Initiative,
Erythrosin,
Kollektivhaus Wurze,
Stadt Karawane